Kooperation

Inklusion

  Inklusion                                                                     

Definition:  „Kein Kind wird ausgeschlossen, alle Kinder werden gleichermaßen wahr- und angenommen. Nicht das Kind muss bestimmte Kriterien erfüllen, um in die Einrichtung aufgenommen zu werden, sondern die Institution muss sich öffnen und sich darauf einstellen, Kinder in all ihrer Verschiedenheit (kulturelle Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Alter, Sprache, mit und ohne Behinderung usw.) aufzunehmen.“

  Alle Kinder haben das  Recht auf bestmögliche Bildung und dafür sind der Kindergarten St. Maximilian und wir, das pädagogische Personal, offen.

Unser Kindergarten ist ein Ort der Vielfalt von individuellen Persönlichkeiten. Bei uns stehen die Stärken und Fähigkeiten im Vordergrund. Unsere Haltung und unser Handeln sind lösungsorientiert. Wir ermöglichen und fördern gezielt den vorurteilsfreien Austausch zwischen allen Kindern und begleiten jedes Kind in seiner Bildung nach seinen individuellen Bedürfnissen.

Partizipation und Ko-Konstruktion bieten einen optimalen Rahmen, in dem sich eine inklusive Pädagogik der Vielfalt entwickeln kann – denn Mitentscheidung ist untrennbar verbunden mit sozialer Mitverantwortung.

Wir bereiten den Kindern bzw. gestalten mit den Kindern eine anregende und abwechslungsreiche Umgebung innerhalb des Kindergartens, damit sie ihr Entwicklungspotenzial entfalten können.

So wird den Kindern selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Lernen, Freude und Begeisterung, Lernen in Spiel und Bewegung, individuelles Lernen sowie Vielfalt und Teilhabe ermöglicht. Das Lernen voneinander ist eine Bereicherung und Bildungschance für alle. Wir orientieren uns an der Individualität des Kindes, da jedes seine eigene Geschichte mitbringt. Wir haben hier einen Ort ohne Ausgrenzung und durch die Akzeptanz und gegenseitige Anerkennung der Verschiedenheit der Kinder kann jedes Kind in einem wertschätzenden Umgang seine Kompetenzen weiterentwickeln.  

      Ablauf:                                                                       

In unserem Kindergarten besteht die Möglichkeit der Einzelintegration, das bedeutet, dass ein Kind (max.3 Kinder) mit erhöhtem Förderbedarf, bei uns betreut werden kann.

Für dieses Kind kommt einmal in der Woche der Fachdienst (Kinderpädagogin) , in unseren Kindergarten. Diese erstellt mit dem pädagogischen Personal einen individuellen Förderplan für das Kind, der beinhaltet Entwicklungsziele, die sich an der kindlichen Entwicklung des jeweiligen Kindes orientieren. Der Fachdienst begleitet das Kind einmal in der Woche für 1,5 Stunden im Kindergartenalltag, sowohl im Gesamtgruppengeschehen, in Kleingruppenarbeit als auch in der Zweiersituation, bei der andere Kinder beteiligt sind. Die Fördereinheiten werden im Förderplan in den Ergebnissen festgehalten.  Diese werden in Elterngesprächen mit der pädagogischen Fachkraft und dem Fachdienst besprochen.

Regelmäßig finden der wöchentliche Austausch und die fachliche Unterstützung des pädagogischen Personals durch den Fachdienst statt. Wichtig bei der Integration des Kindes ist uns:

·         Auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen

·         Das Kind selbst mitbestimmen zu lassen

·         Es in seinem Entwicklungstempo zu begleiten

·         Dass es seinen Platz in der Gruppe findet

·         Dass es ein Lernen von- und miteinander ist

·         Das Kind zu nehmen, wie es ist

·         Dem Kind das Gefühl zu geben, dass es gut so ist, wie es ist  

 

Wir sollten uns weniger bemühen, den Weg für unsere Kinder vorzubereiten, als unsere Kinder für den Weg. (amerikanischer Spruch)    

Erziehungspartnerschaft Eltern

 Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

Wie sehen wir die Eltern

  • Unterstützend
  • Mitwirkend
  • Kooperierend
  • vertrauenswürdig und vertrauensvoll
  • als ehrliche, aufgeschlossene Erziehungspartner

 

2. Mitwirken der Eltern

  • ·         Elternbeirat
  • ·         Beratende Funktion
  • ·         Feste
  • ·         Dorfblatt:  Artikel über die Aktionen des Kindergartens schreiben
  • ·         Ideen einbringen
  • ·         Unterstützen der Erzieherinnen bei Aktionen, z.B. Basteln, Backen,   Kinderschminken…..    

 

 Erziehungspartnerschaften                                             

Damit eine gute Zusammenarbeit entstehen kann, bieten wir den Eltern verschiedene Möglichkeiten an, uns und unsere Einrichtung kennenzulernen, sich über Abläufe im Kindergarten zu informieren, sich mit uns auszutauschen und mitzuarbeiten.

  • ·         Aushänge
  • ·         Elternpost 
  • ·         Elterngespräche (nach Vereinbarung)
  • ·         Elternbefragung
  • ·         Elternabend
  • ·         Eltern-Kind-Aktionen, gemeinsame Feste
  • ·         Informationen und Dokumentationen an unseren Info-Wänden im Eingangsbereich
  •   Tür und Angelgespräche
  •  Telefonate

 

Elternbeirat                                                                

   Der Elternbeirat in unserem Kindergarten besteht aus sechs freiwilligen Mitgliedern. Er hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit zwischen Eltern, Kindergarten und Träger (Kirchenverwaltung St. Peter) zu fördern. Der Elternbeirat setzt sich also dafür ein, dass der Anspruch der Kinder auf Bildung und Erziehung im Kindergarten verwirklicht wird. Wünsche, Anregungen und Vorschläge der Eltern werden entgegengenommen und den Erzieherinnen mitgeteilt. Durch das Engagement unseres Elternbeirats und weiterer Eltern konnten in der Vergangenheit viele Projekte verwirklicht werden: St.- Martins- Feste, Waldweihnacht, Maifest, Sommerfeste, Abschiedsgottesdienste, etc. Die Einnahmen aus diesen Festen werden unserem Kindergarten für außerplanmäßige Anschaffungen zur Verfügung gestellt, wie z. B. eine Nestschaukel, neue Spiele…

Außerdem setzt sich der Elternbeirat für räumliche und sachliche Ausstattung mit ein, wie z. B. die Sammelaktion für unser Bällebad. Um Ziele und Pläne umzusetzen, finden in gewissen Abständen Elternbeiratssitzungen statt. "Eine Mitarbeit im Elternbeirat macht nicht nur Spaß, sondern wir gestalten damit unsere Umgebung, in der unsere eigenen Kinder einen großen und wichtigen Teil ihres Tages verbringen! Es lohnt sich mitzumachen!"

 Hospitation                                                                  

  In unserem Kindergarten besteht die Möglichkeit zu hospitieren. Die Eltern können in ihrer Rolle als stiller Beobachter den Kindergartenalltag und ihr Kind in „fremder“ Umgebung für zwei Stunden erleben. Dazu vergeben wir ab Januar bis zum Jahresende Termine und besprechen mit ihnen vor und nach der Hospitation alles Wichtige